Food Coop Vöcklabruck – Direkte Vermarktung und Produzenten-Konsumenten-Kooperation

Antragsteller: Verein Food Coop Vöcklabruck; 

Status: genehmigt; 

 

Die Food Coop Vöcklabruck (mit Sitz im Keller des OKH Vöcklabruck, Hans Hatschekstr. 24) will einen Beitrag zur regionalen Nahversorgung leisten. Lokale Strukturen der Lebensmittelproduktion werden gestärkt und durch den Absatz in der Region erst ermöglicht.

Eine Gruppe von gesundheitsbewussten, gerne regional und nachhaltig handelnden Menschen, die biologisch produzierte Lebensmittel verbrauchen möchten, arbeiten mit landwirtschaftlichen ProduzentInnen zusammen. Es wird durch weitere Direktvermarktung die regionale Nachfrage geschaffen, sodass Ware von ProduzentInnen vermehrt Absatz in der Region findet und KonsumentInnen qualitative Ware erhalten.

Eine Foodcoop ist ein Zusammenschluss von Privatpersonen, die gemeinsam den Einkauf regionaler Produkte organisieren. Das alles mit dem Hintergrund, folgende Ziele zu fördern:

  • KleinproduzentInnen, DirektvermarkterInnen, Biobauern und -bäuerinnen aus der Region sollen unterstützt werden, damit sie Alternativen zum herkömmlichen Einzelhandel und damit verbundenem Preisdruck haben. Sie können dadurch besser kalkulieren und sind im Idealfall in der Lage den Betrieb aufrecht zu erhalten und erfolgreich weiter zu entwickeln.
  • Die Vielfalt an Produkten führt zu einer vielfältigen, kleinstrukturierten Landschaft
  • Die Wertschöpfung bleibt in der Region, Geld fließt nicht an transnationale Unternehmen ab.
  • Die ProduzentInnen werden ermutigt, zu experimentieren und innovative Lösungen zu finden. Förderung von Bioanbau durch vermehrte Nachfrage, dadurch weniger schädliche Stoffe im unmittelbaren Umfeld.
  • Artgerechte Haltung von Tieren.
  • Kürzere Transportwege und weniger Emissionen sowie verminderter Treibstoffverbrauch und verringertes Verkehrsaufkommen.
  • Weniger Verpackungsmüll, weil man bei Sammelbestellungen eigene Behälter mitbringen kann.
  • Mehr Vernetzung zwischen KonsumentInnen und ProduzentInnen, somit größeres Verständnis, dass nicht alle Produkte immerzu erhältlich sind. Mehr Einsicht, welche Produkte saisonal verfügbar sind. Mehr Rückbesinnung auf natürliche Zusammenhänge. Mehr Wertschätzung für Gewachsenes, wenn man die Hersteller und die Art der Herstellung kennt.
  • Größere Resilienz der Region – Fähigkeit, sich auch in Krisenfällen in der Region gut zu versorgen.

Die Foodcoop versteht sich als reine Vermittlerin zwischen ErzeugerInnen und KonsumentInnen.

Ein Onlineshop (die Software wurde von einem Oberösterreicher programmiert) bietet HerstellerInnen die Plattform zum Vertrieb ihrer Produkte. Die KonsumentInnen können auf diese Weise ganz unkompliziert Lebensmittel des täglichen Bedarfs bestellen.

Für nähere Informationen siehe: Food Coop Vöcklabruck