DIY Bienenwachstücher

Montag Morgen… ganz klassisch… während die Kinder noch frühstücken, bin ich bereits am vorbereiten der Jause für den Kindergarten. Dabei versuche ich Plastikverpackungen so gut wie möglich zu vermeiden. Die Kinder haben beide ihre Edelstahlbrotdose und darin sind die Jausenbrote oder Müsliriegel in Bienenwachstücher gewickelt. Das Praktische daran ist, wenn die Kinder mittags wieder nach Hause kommen, wasch ich die Tücher einfach mit lauwarmen Wasser ab und am nächsten Tag kommen sie wieder in die Brotdosen.

Es ist eigentlich nur ein kleiner Schritt statt Alu-, Frischhaltefolie oder Butterbrotpapier Wachstücher zu verwenden. Und vor allem sind diese wirklich einfach gemacht.

Foto: Madeleine Pachler

Ihr braucht dazu:

      • Baumwollstoffreste oder Baumwollstoffflecken (sie sollten nicht zu klein sein, damit auch ein ganzes Brot reinpasst)
      • Bienenwachs (z.B. alte Christbaumkerzen oder Drops aus der Apotheke oder auch einen Wachsblock von der Imkerin oder dem Imker)
      • eine Zick-Zackschere
      • 2 Bögen Backpapier
      • optional Jojobaöl oder Kokosöl (dadurch wird das Tuch weicher)
      • Bügeleisen

Den Baumwollstoff mit der Zick-Zack Schere passend zuschneiden. Das Bienenwachs reiben bzw. kleinscheiden (bei den Drops nicht nötig). Nun den Stoff auf das Backpapier geben und das Bienenwachs darauf verteilen (Achtung nicht zu viel nehmen). Das zweite Backpapier drauflegen und mit dem Bügeleisen das Wachs erhitzen und auf dem Tuch verteilen. Das Tuch kurz trocknen lassen und fertig!

Wachstücher können natürlich auch vegan hergestellt werden, indem das Bienenwachs einfach durch pflanzliches Wachs (Rapswachs, Sojawachs, Carnaubawachs etc.) ersetzt wird. Allerdings haben vegane Wachstücher nicht die “Klebewirkung”, die Bienenwachstücher haben. Diese können nämlich durch Erwärmen mit der Hand sogar von selbst zusammenhaften. Daher empfiehlt es sich bei veganen Wachstüchern, diese noch mit einer Schnur zusammen zu binden. 

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