Auf’s Tierwohl achten, regional schlachten – regionale stressfreie Hofschlachtung“

Projektträger:

Biohof „Heiml z’Moos“ Rutzenmoos

Betreiber: Peter Schiller

Fördersatz:

40 % (direkt wertschöpfendes Projekt)

Kosten und Förderung:

Gesamtkosten: 240.000,- €
Förderung gesamt: 96.000,-€

Projektlaufzeit:

01.06.2026 – 30.06.2027

Aktionsfeld:

Steigerung der Wertschöpfung

Bezug zu LES:

Strategische Stoßrichtung:
Landwirtschaft neu denken

Projektbeschreibung

Biohof „Heiml z’Moos“ in Rutzenmoos plant die Errichtung eines gemeinschaftlich nutzbaren Schlacht- und Verarbeitungsraums sowie die Einführung einer teilmobilen Schlachtung.

Durch das Projekt werden auf Ebene des Tierwohls Lebendtiertransporte zur Schlachtung vollständig vermieden; die Betäubung erfolgt stressfrei im gewohnten Umfeld, was nachweislich bessere Fleischqualität ergibt. Ökonomisch entsteht eine leistbare, gemeinschaftliche Schlachtinfrastruktur, die durch ein Tierwohl-Premium die regionale Wertschöpfung steigert und die Abhängigkeit von Großschlachthöfen reduziert. Für den Klimaschutz sorgt die Reduktion von CO2-Emissionen durch den Wegfall langer Viehtransporte. Darüber hinaus sind Schulungen, Wissenstransfer aus bestehenden Pilotprojekten (u. a. Initiative stressfrei.st, Steiermark) sowie eine gemeinsame regionale Marke mit Webshop geplant.

Das Projekt ist hoch innovativ, in der Region und darüber hinaus ist dies einzigartig. Die im Projekt geschaffene Infrastruktur soll von 20-30 landwirtschaftlichen Betrieben genutzt werden.

Ziele

  • Tierwohl & stressfreie Schlachtung
  • Regionale Kooperation von Landwirt:innen & gemeinsame Vermarktung
  • Regionale Wertschöpfung, Direktvermarktung & Chancengleichheit
  • Klimaschutz & kurze Transportwege
  • Wissenstransfer & Bewusstseinsbildung

Maßnahmen

  • Neubau des Schlacht- und Verarbeitungsraumes
  • Anschaffung des Betäubungsstandes
  • Planung, Konstruktion und Anschaffung des Schlachtanhängers
  • Wissenstransfer an regionale und in weiterer Folge überregionale Direktvermarkter